LARP-Forum.com Chamberlords e.V. Baronie Falkenhain Baronie Wolfsmark Freie Stadt Leuenfurt

Historie


 
An dieser Stelle wird nur auf die Geschichte der Region eingegangen, die sich in diesem Zeitalter ereignet hat. Die Geschichte des vorherigen Zeitalters findet sich in den Archiven von Wolfsmark.


Juni 1002
Argwöhnisch beobachtet der Rat von Leuenfurt das Ausbrechen des Kriegens zwischen Falkenhain und Wolfsmark. Beide Städte sind Handelspartner, wobei die Gewichtung klar auf Falkenhainer Seite liegt.

November 1001
Der Warenfluss aus Wolfsmark stagniert, als das Land seine Grenze nach Falkenhain schließt. Die Lieferanten müssen nun die schwere nach Leuenfurt nehmen.

994
Immens hohe Ex,- und Importrate. Falkenhain erweist sich als sehr zuverlässiger Handelspartner. Der Rat beschließt eine Senkung der Gewerbesteuer um einen halben Prozentpunkt.

975
Leuenfurt nimmt Handelsbeziehungen mit Falkenhain auf. Baron Louis von Falkenhain wird ein gern gesehener Gast im Kaffeehaus.

800
Der Glaube an die Wölfe und auch der an die vier Elemente ist in Leuenfurt kaum noch vorhanden. Höchstens Wunderliche hängen diesen Relikten noch an. Fast alle Leuenfurter glauben an die Schlange.

785
Goldrausch in Falkenhain. Mehrfaches Entdecken von Gold im Fluss, welcher seither den Namen “Goldrute” trägt. Viele Leuenfurter zieht es nun gegen Falkenhain - die meisten kehren erst mit dem Abebben des Rausches, etwa 6 Jahre später zurück.

777
Ein unerwarteter, schwerer Schneesturm kostet vielen Menschen im Winter das Leben. In Leuenfurt verhungern Hunderte Menschen, es kommt zu Tumulten und Stürmen der städtischen Kornlager.

762
Der Glaube an die Schlange erstarkt auch im einfachen Volk.

759
Stiftungen reicher Bürgerfamilien ermöglichen den Bau der Leuenfurter Universität.

735
Der Fluss führt Hochwasser, es kommt zu Überschwemmungen. Krankheiten und Seuchen konnten jedoch von Heilern noch rechtzeitig eingedämmt werden.

706
Eine Gruppe, von Falkenhain beauftragt, vernichtet schlussendlich den Drachen. Auch in Leuenfurt kehrt endlich wieder Frieden ein. Die Stadt entsendet eine großzügige Spende, um Falkenhain schnell wieder aufgebaut zu sehen.

705
Der Drache vernichtet fast die ganze Ernte der Nachbarbaronin. Der Import nach Leuenfurt stagniert, Hungersnot herrscht. Kleinere Aufstände erschüttern das Land. In der Folge lässt der Kanzler städtische Kornspeicher anlegen, um im Notfall die Grundversorgung der Bürger zu sichern.

705
Ein Drache tyrannisiert nicht nur die Baronien Falkenhain und Wolfsmark, auch über Leuenfurt wird der Lindwurm gesichtet. Hungersnöte durch verbrannte Weizenfelder und Krankheiten durch Schwefelvergiftungen sind die Folge.

610
Beim Abtragen von Stein in den Bergen westlich der Wolfsmark stoßen Baron Chlodwigs Arbeiter auf eine gewaltige Eisenader. Chlodwig veranlasst sofort den Abbau und ruft die geschicktesten Schmiede in sein Land. Viele Angehörige der Zunft der Schmiede wandern ab. Leuenfurt beginnt Handelsbeziehungen auch mit der Wolfsmark auf zu nehmen.

577
Die Patrizier unternehmen Anstrengungen, ihre Ämter erblich zu machen. Sie scheitern an dem Aufstand der Zünfte.

521
Nach ernsten Unruhen in den Zünften wird die "Bürgerversammlung" ins Leben gerufen.

500
Missionierende Schlangenpriester begeistern die reiche Bürgerschaft von dem Glauben.

450
Das Kaffeehaus öffnet seine Pforten. Schnell wird es zum Ort, um allerlei Geschäfte zu tätigen.

423
Wechsel- und Geldkurse werden festgelegt, um sich gegen die Münzverwilderung zu schützen. Ein regelrechter Börsenverkehr wird eröffnet.

347
Die Zünfte verweigern die traditionellen Feste des alten Wolfsglaubens. Statt dessen wenden sie sich den 4 Elementen zu. Religiös ist Leuenfurt nun gespalten.

346
Weiterer Aufstand der Zünfte. Die Aufständischen fassen ihre Beschwerden in 43 Artikeln zusammen.

321
Leuenfurt wird Freie Stadt mit eigener Finanzhoheit, frei in der Ausübung der Gerichte und in der Verwaltung. Der einst fürstliche Besitz ist endgültig zur unabhängigen Stadt geworden.

264
Ein Aufstand der Zünfte gegen die patrizische Ratsoligarchie wird niedergeschlagen.

230
Mit der Einführung einer festen Stadtsteuer entsteht in Leuenfurt eine städtische Steuerverwaltung.

211
Leuenfurt erhält eine bürgerliche Selbstverwaltung, ein aus dem Rat gewählter Kanzler (Stadtschreiber) übernimmt schrittweise die administrativen Funktionen des vom Fürsten bestellten Schultheißen.

200
Neben dem vom Fürst bestellten Schultheißen werden in den Urkunden erstmals Ratsherren als Vertreter der Bürgerschaft genannt. Schon zu diesem Zeitpunkt gibt es drei "Bänke" - 2 sind der reichen Bürgerschaft (den Patriziern) vorbehalten, nur eine den Zünften. So ist das einfache Volk kaum an der politischen Wirklichkeit beteiligt.

150
In den vergangenen Jahren hat sich die Einwohnerzahl vervierfacht. Der Fürst erklärt die Siedlung zur Stadt und bestellt einen Schultheiß als Regierung. Im Sprachgebrauch hat sich das prosaische "Leuenfurt" eingeschlichen.

101
Wieder greift die übermütige Horde Raubritter Löwenstein an. Es kommt zu schweren Gefechten - diesmal greift sogar die Bevölkerung ein. An einer Furt gelingt es, den Gegner schwer zu treffen. Der Fürst beschließt die Unbenennung in "Löwenfurt". Im gleichen Jahr beauftragt er Steinmetze mit der Fertigung einer Stadtmauer.

100
In den vergangenen Jahren ist die Bevölkerung auf 500 Menschen angestiegen. Jedoch zieht die unbefestigte Siedlung unliebsame Aufmerksamkeit auf sich. Immer wieder zieht eine Gruppe marodierender Ritter samt deren Gefolgschaft plündernd durch den Ort. Sofort entsendet der Fürst seine Mannen, welche die Bedrohung nur mit Not abwenden können. Eilig wird ein provisorischer Befestigungswall errichtet.

40
Immer mehr Menschen zieht es zu dem malerisch gelegenem Ort. Insbesondere Händler richten hier Kontore ein.

35
Rhener zieht durch die Lande. Ein Flecken in der Gabel zwischen den Flüssen Jolborn und Goldrute hat es ihm angetan. Ein Findling, der einem Löwen ähnelt erlangt seine Aufmerksamkeit - er beschließt, eine Siedlung zu gründen und gibt ihr den Namen "Löwenstein".

33
Rhenar verliert den "Wettstreit". Rhener wird zum Fürst des Landes ernannt, Nayla und Luthar ziehen sich in einen Zipfel von Sorshan zurück - Ehrenfeld ob des Waldes.

32
Im gleichen Jahr vermählen sich die Brüder. Der Fürst von Sorshan gibt bekannt, dass der Bruder, der zuerst einen Erben hervorbringt, nach ihm Fürst von Sorshan werden soll.

31
Die Brüder sind sich gut - doch regieren kann nur einer, so will es das Volk. Luthar beschließt, Rhenar und Rhener zu den Herren von Wolfsmark bzw. Nil zu machen, um zu sehen, wer die Herrschaft haben soll, über das ganze Land. Zum ersten Mal wird in diesem Zusammenhang der Titel "Baron" verwandt.

12
Nach zwei kinderlosen Jahren gebärt Nayla Zwillinge. Zwei Söhne.

10
Nach dem erfolgreichen Krieg gegen Korac vermählt sich Fürst Luthar von Sorshan Nayla von Wolfsmark. Die Mark wird ein Teil von Sorshan.

1
Ein neues Reich entsteht. Sorshan zieht gegen den machtgierigen Korac von Ranor in die Schlacht.