LARP-Forum.com Chamberlords e.V. Baronie Falkenhain Baronie Wolfsmark Freie Stadt Leuenfurt

Die Stadt

Unter dem Motto "Dat Censo honores" schmiegt sich die freie Stadt Leuenfurt in die malerische Gabelung zwischen
Jolborn und Goldrute direkt im "Dreiländereck" von Falkenhain, Nil und dem Königreich Heligonia.

 

 

Fakten und Zahlen

 

 

Die Bürgerversammlung

Ein jeder Bürger von Leuenfurt hat das Recht an der Bürgerversammlung teilzunehmen und sich dort Gehör zu verschaffen. Der Hohe Rat ist angehalten, den Wünschen der Bürgerversammlung nachzugehen, wenn dies möglich ist. Auch ist der Hohe Rat angewiesen zu allen Zeiten ein offenes Ohr für die Bürgerschaft von Leuenfurt zu haben.

 

Der Hohe Rat

Als höchste Instanz in allen Dingen gilt der Hohe Rat. Ihm gehören die Patrizier und Vertreter der wichtigsten Zünfte an. Der Hohe Rat wird hauptsächlich durch die Patrizier gebildet. Der Patriziat bildet sich aus den reich gewordenen Bürgern, sowie aus den in die Bürgerschaft aufgenommene Adlige. Ein Patrizier gilt als dem landgesessenen Adel

 


ebenbürtig.

 

Der Stadtschreiber

Der Stadtschreiber, oder auch Kanzler ist der Leiter der städtischen Kanzlei und damit oberster Leiter der
Stadtverwaltung. Er ist dem Hohen Rat unterstellt - ihm seinerseits sind die Hilfsschreiber, Kanzleischüler und
Steuereintreiber unterstellt. Die Aufgaben der Stadtkanzlei umfassen: Eintragungen im Bürgerbuch, Eintreiben der
Grund und Gewerbesteuer, Protokollierung aller Gerichtsverhandlungen, Unterhaltung diplomatischer Beziehung, Entwurf
neuer städtischen Gesetze oder Verordnungen, Personalpolitik im Städtewesen (Stadtwache, Kanzleien, usw.).

 

Von den Zünften

In Leuenfurt sind verschiedene Zünfte ansässig. Nur Zunftmitglieder dürfen Handel führen oder Waren fertigen.
Lehrburschen,- oder Mägde sowie Gesellen arbeiten stets im Namen des ausbildenden Meisters. Ihm obliegt die
Verantwortung über die zunftgefällige Fertigung und die Einhaltung aller Regeln. Dies gilt besonders für den
Ehrenkodex, den sich jede Zunft gibt - wer ihn bricht, wird der Zunft verwiesen.
Nur ein Meister darf einen Lehrling oder einen Gesellen aufnehmen. Ein Meister muss eine Meisterprüfung nach
folgenden Bedingungen abgelegt haben:

Von den Zünften wird jeglicher Herstellungs,- und Verkaufsprozess geregelt. Jedes ordentliche Zunftmitglied trägt
die zünftige Kleidung und kennt das Zunftzeichen.


Die Zünfte in Leuenfurt:

Die einflussreichsten Zünfte in Leuenfurt sind die der Kaufleute, die der Tuchmacher und die der Schneidersleut.
Alle drei Zünfte entsenden Vertreter in den Hohen Rat.


Die Stadtwache von Leuenfurt

Die Stadtwache wird von Kommandeur angeführt. Einmal in der Woche erstattet der Kommandeur dem Kanzler Bericht.
Während diesen Treffen überantwortet er auch die Anklagenschriften an den Kanzler (welcher sie wieder rum an die
Zünfte, den Stadtrichter oder den Rat weiterleitet). Weitere Dienstgrade in ihrer Reihenfolge von oben nach unten
sind:

 Offiziere

Spieße

 Feldwebel

Mannschaftsgrade

 

Vom Gericht in Leuenfurt

Als Freie Stadt hat Leuenfurt Anspruch auf die Hohe Gerichtsbarkeit. Diese wird ausgeübt durch die hohen Damen und
Herren des Rates.
Die niedere Gerichtsbarkeit obliegt den Zünften über ihre eigenen Mitglieder oder dem Stadtrichter über Zunft,- oder
Stadtfremde. Strafzahlungen gehen zu gleichen Teilen an den Stadtrichter und an den Stadtrat.
Das geltende Recht ist dem Strafgesetzbuch von Leuenfurt und den Rechtsverordnungen der Zünfte zu entnehmen.

 

Von den Bürgern in Leuenfurt

Die Bürger von Leuenfurt sind ausgestattet mit allen Rechten und Pflichten. Als Bürger wird verstanden, in wessen
Eigentum sich ein grundsteuerpflichtiges Anwesen innerhalb der Stadtgrenze befindet. Die Bürgerschaft muss beim
Stadtschreiber beantragt werden - hierbei ist die übliche Gebühr, das Bürgergeld fällig. Alle Bürger sind
eingetragen im Bürgerbuch.
Alle anderen Bewohner von Leuenfurt sind Inwohner.

 

Die Handelspartner von Leuenfurt

Einer der wichtigsten Handelspartner Leuenfurts ist die nah gelegene Baronie Falkenhain. Hier wird insbesondere
Wolle und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse eingekauft. Dementsprechend gering geschätzt ist in Leuenfurt auch
die Baronie Wolfsmark - gleichwohl sich die Oberen von Leuenfurt nicht zu Schade sind, den guten Wolfsmarker Stahl
einzukaufen. Dennoch wird selten eine Delegation Leuenfurter nach Wolfsmark reisen. Zu groß ist der Argwohn gegen
die dortigen Auswüchsen des Schlangenglaubens.

Seit den Bemühungen der Familie da Gagliardia entstehen auch erste zarte Bande zu Nurian. Besonders begehrt sind dabei 
die edlen Weine sowie Tuche aus feiner luchnarischer Wolle, die besonders die Tuchmachergilde sehr zu schätzen weiß.

 

Von der Religiösen Überzeugung

Seit einer schrecklichen Seuche und der Gründung der Universität mit angeschlossenem Hospizium haben sich nahezu
alle Leuenfurter dem Glaube an die Schlange zugewandt. Darauf hinzuweisen ist, dass der Schlangenglaube nicht von
derart fanatischen Vertretern wie es sie in Wolfsmark gibt, dominiert wird.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es immer noch Bürger und Inwohner gibt, die an die Wölfe oder an die vier
Elemente glauben.

 

Wie die Universität erbaut wurde

Geleitet wird die Fakultät durch seine Magnifizenz Leonardo da Montadella, der Leiter der Verwaltung ist der Schreiber. Eine
weitere Instanz der Leitung ist der Senat, dort haben alle Professoren ebenso wie der Schreiber ihren Sitz - die
Leitung überliegt seiner Magnifizenz. Die zwei wichtigsten Fakultäten sind die Juristische und die Medizinische. Der
medizinischen Fakultät ist die Schule der Feldscherei und das städtische Hospizium angegliedert.

 

Der schielende Löwe

Der schielende Löwe ist ein allseits beliebter Treffpunkt für jene Leute, die sich den Besuch des Kaffeehauses
nicht leisten können. Auch Glückspiele haben dort ihr Heim - diesen verdankt der schielende Löwe ein alljährliches
Spektakel: "Der Preis der Löwenpranke", ein Wettbewerb verschiedener Disziplinen mit großen Gewinnen, der von nah
und fern Kundschaft anlockt.

 

Das Kaffeehaus

Das Kaffeehaus ist in Leuenfurt eine Institution. Wer es sich leisten kann, arrangiert hier geschäftliche Treffen, erfährt Neuigkeiten
oder geniesst das exquisite Essen.