LARP-Forum.com Chamberlords e.V. Baronie Falkenhain Baronie Wolfsmark Freie Stadt Leuenfurt

Land und Leute

  • Die Baronie Falkenhain (allgemein)
  • Die Garde
  • Der Handel
  • Die Religion
  • Falkenhainer Liedgut
  •  


    Die Baronie Falkenhain

    Die huldvolle Baronie Falkenhain entsprang vor vier Jahren aus den Baronien Falkenhain ob des Waldes und der Ehrenfelder Baronie durch den heiligen Bund der Ehe zwischen der liebreizenden Isabeau von Ehrenfeld und dem stattlichen Navarre von Falkenhain.

    Falkenhain erstreckt sich auf einer vergleichsweise großen Fläche, welche sich durch die Vereinigung der benachbarten Baronien ergab. Man benötigt vier Tage um die Baronie der Länge und der Breite nach zu durchschreiten. Westlich von Taubenweiler befindet sich die falkenhainer Mine, in welcher Halbedelsteine und Kristalle abgebaut werden. Dafür verantwortlich ist eine kleine Zwergensippe, welche in Taubenweiler lebt. Wenn auch mit etwas Distanz von den dortigen Bewohnern betrachtet, sind die Zwerge ehrbare Bürger der Baronie. Der Abbau wird ständig von einer Einheit Fußgardisten der Falkenhainer Garde bewacht. Der monatliche Transport der Edelsteine nach Falconidae wird unter strengster Bewachung und Geheimhaltung durchgeführt.

    Ein Gebiet, welches der unbescholtene Wanderer meiden sollte, ist der Purpurwald. Der nördlichste Wald Falkenhains wird auch von den im Dorfe Demstett ansässigen Holzfällern nur in Gruppen und mit größter Vorsicht betreten, da dort unheimliche Dinge geschehen sollen. Ja, man munkelt gar, daß im Purpurwald der Hauptsitz der Frauen mit den schwarzen Masken sein soll. Die Regenten wagten es aber bis heute nicht ihre Garde in diesen Wald zu schicken, ebenso wie sie selbst noch nie ein Fuß in dieses Gebiet gesetzt haben. Das größte Dorf der Baronie ist Falconidae mit über 350 Einwohnern. Über diesem Dorf thront die Residenzburg der Baronie.

    Im Osten durchstreift der werte Reisende ein Waldgebiet, welches als äusserst sicher gilt, haben doch die Regenten vor einem Sommer erst ihre Garde geschickt um diesen Wald von Ungemach zu säubern. Es konnten zu dieser Zeit gleich zwei Räuberbanden dingfest gemacht werden. Hat man den Waldesrand erreicht, so kann der Wanderer sich am Ostarm des Flusses Goldrute laben. Eine Brücke führt zum anderen Ufer und direkt in das Dörfchen Blautann hinein. Dem Wandersmann sei hierbei noch die Fehde mit dem Nachbardorf Brackenfels zugetragen, welche schon seid Generationen besteht. Das jährliche Edgan-Spiel zwischen den beiden Dörfern geht jedesmal blutig aus, und die Heiler haben anschließend alle Hände voll zu tun. Der östlichen Handelsroute weiter nach Norden folgend erreicht man die alte Herrenruine, welche, trotz ihrer relativen Abgeschiedenheit zum Rest der Baronie, ein stark besuchter Rastplatz ist. Begibt man sich von hier aus direkt nach Süden so trifft man über Brackenfels und Ostenden auf Rosenhang, wo sich auch der Hauptresidenzplatz derer von Ehrenfeld, zu Zeiten der Ehrenfelder Baronie befand. Nach dem Zusammenschluß von Falkenhain ob des Waldes und Ehrenfeld fungiert Burg Rosenfels nun als Sommerresidenz der Regenten, auf welcher sie nach ihrer alljährlichen Rundreise durch die Baronie, bis zum Laubfall im Herbste verweilen.

    Amselfelden

    Das nordwestlichste Dorf mit dem Namen Amselfelden liegt direkt an der westlichen Handelsstraße. Eine grausame Mordserie erschütterte die Dörfer Amselfelden und Trutzheim im Jahre 987. Vielen männlichen Erstgeborenen jeglichen Alters wurde des Nächtens brutal der Kopf abgeschlagen. Der wahnsinnige Mörder wurde im Volksmund “Der schwarze Angus” genannt. Erst Jahre später konnte der Wahnsinnige zur Strecke gebracht werden. Seine Leiche wurde jedoch nie gefunden.

    Trutzheim

    Der südliche Nachbar von Amselfelden ist das kleine Dorf Trutzheim, welches seinen Namen wohl von den starrköpfigen Einwohner hat. Eine grausame Mordserie erschütterte die Dörfer Amselfelden und Trutzheim im Jahre 987. Vielen männlichen Erstgeborenen jeglichen Alters wurde des Nachtens brutal der Kopf abgeschlagen. Der wahnsinnige Mörder wurde im Volksmund “Der schwarze Angus” genannt. Erst Jahre später konnte der Wahnsinnige zur Strecke gebracht werden. Seine Leiche wurde jedoch nie gefunden.

    Westenden

    Westenden hat in der gesamten Geschichte Falkenhains nichts besonderes geleistet - ausser, daß es eben das westlichste Dorf Falkenhains ist. In den letzten Monden zeichnete sich jedoch eine wichtige Begebenheit ab. Die neue Untergruppe der Schützen, die Bolzenwerfer, stammen allesamt aus einer betuchten Familie des niederen Adels, und stammen allesamt aus Westenden.

    Fleck am Weiher

    Hinter den Hügeln von Taubenweiler, unweit des alten Grenzwaldes, befindet sich die kleine Ortschaft Fleck am Weiher. In lauen Sommernächten bietet es einem ein berauschendes Farbenspiel, welches durch Irrlichter über dem Weiher hervorgerufen wird.

    Taubenweiler

    Östlich von Trutzheim befindet sich die Handelsstraße, welche über eine karge und hügelige Landschaft nach Taubenweiler führt. Westlich von Taubenweiler befindet sich die falkenhainsche Mine in welcher Halbedelsteine und Kristalle abgebaut werden. Dafür verantwortlich ist eine kleine Zwergensippe, welche in Taubenweiler lebt. Wenn auch mit etwas Distanz von den dortigen Bewohnern betrachtet, sind die Zwerge ehrbare Bürger der Baronie. Der Abbau wird ständig von einer Einheit Fußgardisten der Falkenhainer Garde bewacht. Der monatliche Transport der Edelsteine nach Falconidae wird unter strengster Bewachung und Geheimhaltung durchgeführt.

    Brückenwacht

    Hat man südlich von Taubenweiler die Hügel und den Westarm von Fluss Goldrute überwunden, so trifft man auf das westlich vom Saphirsee gelegene Dörfchen Brückenwacht. Der ehemalige Name des Dorfes lautete "Westbrück". Es bekam den neuen Namen im Jahre 997, als auf der dortigen Brücke der "schwarze Angus", ein grausamer und brutaler Kindsmörder, gestellt und erschossen wurde. Zu Ehren der falkenhainer Schützen wurde dort eine Ehrengarnision und der Ausbildungsplatz der Bogenschützen eingerichtet.

    Purpurwald

    Ein Gebiet, welches der Wanderer meiden sollte, ist der gefürchtete Purpurwald. Der nördlichste Wald Falkenhains wird auch von den im Dorfe Demstett ansässigen Holzfällern nur in Gruppen und mit größter Vorsicht betreten, da dort unheimliche Dinge vor sich gehen sollen. Ja man munkelt gar, daß im Purpurwald der Hauptsitz der Frauen mit den schwarzen Masken sein soll. Der Regent wagte es aber bis heute nicht seine Garde in diesen Wald zu schicken, ebenso wie er selbst noch nie einen Fuß in dieses Gebiet gesetzt haben soll. Von reichen Händlern oder wissbegierigen Magiern organisierte Expeditionen endeten immer in einem Desaster.

    Falconidae

    Zurück auf der Handelsstraße, südlich von Taubenweiler. Wird der Straße nun gefolgt, überquert man den Fluss Goldrute und erreicht so binnen einer halben Tagesreise Falconidae, in der sich die Hauptresidenz der Baronie befindet. Falconidae ist das mit 350 Einwohnern größte Dorf der Baronie welches sich unter dem direkten Schutz einer Burg befindet. Hier ist zu Friedenszeiten der Hauptteil der Falkenhainer Streitmacht stationiert. Ebenfalls in Falconidae befindet sich die Ausbildungsstätte der schweren Reiterei zu Falkenhain.

    Junkerwald, der schöne

    Der schöne Junkerwald liegt genau in der Mitte von Falkenhain, und erstreckt sich über mehrere Meilen. Es scheint, das nichts böses oder schlechtes aus dem Junkerwald kommt, selbst Raubtiere wie Wölfe scheint es dort nicht zu geben. Auch Räuberpack sucht man zum Glück vergebens. Der Wanderer muß sich jedoch nicht direkt in den Wald hinein begeben, um seine Wunder zu erfahren. Bei Tagesanbruch auf der Westseite des Waldes im Gras zu sitzen, die aufgehende Sonne zu betrachten wie sie über die Baumwipfel steigt und dem wunderbaren Lichtspiel des Waldes zuzuschauen lehrt einem jeden Menschen, warum Falkenhain eine der schönsten Baronien Sorshans ist. Man meint sogar ab und an Musik oder Gesänge aus dem Junkerwald zu hören. Niemand wohnt im Junkerwald. Allerdings verdichten sich in den letzten Jahren die Gerüchte, das angeblich Elfen im Junkerwald leben sollen. Vom Baron ausgesandte Späher und Wachposten konnten jedoch keine Spitzohren ausmachen.

    Saphirsee

    Frische falkenhainer Fische, fischen vortrefflich Falkenhains Fischer. Dies tun sie natürlich hauptsächlich im Saphirsee. Hier lernten sich auch vor vielen Jahren das ehemalige Regentenpaar Navarre von Falkenhain, und Isabeau von Ehrenfeld kennen.

    Gateringen

    Nördlich von Marktfelden liegt das eher kleine Dörfchen Gateringen am Saphirsee mit 150 Einwohnern. Die größe des Dörfchens läßt allerdings nicht über die historische Bedeutung von Gateringen und dem See hinwegtäuschen. Vor fünf Jahren trafen sich durch Zufall die Regenten zum ersten Male. Ohne das Wissen des anderen haben sie sich des Nachtens von ihrer jeweiligen damaligen Burg davongeschlichen um die Baronie als gemeine Abenteurer zu durchreiten. Die schicksalhafte Begegnung fand schließlich beim heimlichen Baden im See statt. Nach der ersten, eher überraschenden Begegnung am Ufer des Saphirsees, entwickelte sich schnell eine Romanze daraus, deren Folge die heutige vereinigte Baronie Falkenhain ist.

    Marktfelden

    Westlich von Burg Rosenfels liegt das Dorf Marktfelden. Es ist mit über 300 Einwohnern die größte Ortschaft ausserhalb dem direkten Schutz einer Burg oder Feste. Seine Größe und Wohlstand erlangte es duch Viehzucht und Handel. Von dort stammen auch die stattlichen Rösser, welche von der schweren Falkenhainer Reiterei geritten werden.

    Demstett

    Das Dorf war schon immer mit dem Purpurwald eng verbunden. Berichten aus dem Jahre 700 zufolge wurden hier in Demstett die Frauen mit den schwarzen Masken, auch bekannt als Schwestern der Nacht, zuerst gesichtet. Auch wurde hier der rote Drache, welcher vor über dreihundert Jahren das Fürstentum Sorshan heimsuchte und von den heroischen Fünfen besiegt wurde, zum ersten Mal entdeckt. Demstett war schon immer Spielplatz des Mysteriums in Falkenhain. Die Demstetter Bauern und Holzfäller trauen sich kaum mehr in den Purpurwald. Nur in Gruppen oder unter dem Schutz begleitender Gardisten sind sie bereit den Wald zu betreten.

    Die alte Herrenruine

    Schon oft war die alte Herrenruine in den vergangenen Jahrhunderten Schauplatz historischer Ereignisse. Jüngst wurde sie im Jahre 1000 von Untoten in Besitz genommen, welche vom damaligen Hofmagier hervorgerufen wurden. Zwei Jahre später gelang der Garde unter der Führung des Barons und der Marschalle de Batendré und Morgenes die Rückeroberung. Unterstützt wurden sie hierbei von zahlreichen Kämpfern und Freiwilligen aus dem Um- und Ausland.

    Blautann

    Eine Brücke führt westlich von Falconidae zum anderen Ufer. Dort befindet sich unweit das Dörfchen Blautann. Dem Wandersmann sei hierbei noch die Fehde mit dem Nachbardorf Brackenfels zugetragen, welche schon seid Generationen besteht. Das jährliche Edgan-Spiel zwischen den beiden Dörfern geht jedesmal blutig aus, und die Heiler haben anschließend alle Hände voll zu tun. Hier findet seit 725 in jedem zweiten Jahre das berühmte "Schwertturnier zu Blautann" statt, welches schon so manch bekannten Schwertkämpfer hervorbrachte. Hier befindet sich auch die "Hohe Schwertschule zu Blautann", in welcher die Falkenhainer Fußgardisten ausgebildet werden.

    Brackenfels

    Seit der ersten großen Überschwemmung des Dorfes im Jahre 735 trifft das Hochwasser der Goldrute in regelmäßigen Abständen das Dorf Brackenfels. Brachen früher bei solchen Katastrophen Seuchen und Krankheit die hiesige Bevölkerung, so haben die Jahre des Hochwassers die Menschen gewappnet - die besten Schwimmer aus Falkenhain stammen von dort! Schon immer lag das "Drei-Dörfer-Dreieck" Blautann, Brackenfels und Grünwalden im Konkurrenzkampf - am härtesten ist dies beim Spiele Edgan zu spüren. Dort wird mit eisernem Willen und oft genug mit unlauteren Mitteln gespielt.

    Percia-Moor

    Wenig Wissen ist der Bevölkerung über das Percia-Moor bekannt, dafür um so mehr Märchen, Gerüchte und Legenden. Besonders in den Dörfern Grünwalden, Brackenfels und Winslow, welche direkt am Moor liegen, kann man so manche Geschichte des Grauens hören. Fest steht nur, daß Irrlichter, Moorschnatzen und Geister ihr Unwesen im Moor treiben. Am Tage kann man das Gebiet realtiv gefahrlos passieren, wenn man den schmalen Pfad findet. In der Nacht jedoch findet man nur den Tod, im verfluchten Percia-Moor.

    Ostenden

    Ostenden hat in der gesamten Geschichte Falkenhains nichts besonderes geleistet - ausser, daß es eben das östlichste Dorf Falkenhains ist.

    Rosenfels

    Hier befand sich der Hauptresidenzplatz derer von Ehrenfeld, zur Zeiten der Ehrenfelder Baronie. Nach dem Zusammenschluß von Falkenhain ob des Waldes und Ehrenfeld fungiert Burg Rosenfels nun als Sommerresidenz des Regenten, auf welcher er nach seiner alljährlichen Rundfahrt durch die Baronie bis zum Laubfall im Herbste verweilet.

    Winslow

    In dem verschlafenen Kaff Winslow ist bisher noch nie etwas aufregendes geschehen. Das schlägt sich natürlich auf das Gemüt der Einwohner nieder, welche es gelinde gesagt, immer etwas ruhiger angehen lassen. Komm' ich heut' nicht, komm' ich morgen. - ein vielzitiertes Winslower Sprichwort. Ebenfalls sprichwörtlich ist der Spott einiger Dörfer über die Winslower Einwohner, welche oft als Winslower Waschlappen bezeichnet werden.

    Die Edelsteinmine im Eisengebirge

    In der Mine des Eisengebirges, tief unter dem Berg, werden die Falkenhainer Edelsteine abgebaut. Eine Zwergensippe ließ sich auf wunsch des damaligen Barons vor Jahren hier nieder, und ist seither Generation um Generation für den Abbau zuständig. Man munkelt sogar, die Zwerge hätten mit den Jahren dort unten eine eigene Siedlung in den Stein gemeißelt - eine Zwergenbinge!

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    Die Garde

    Falkenhain wird von den mutigen Männern und Frauen der Falkenhainer Garde beschützt. Diese Garde ist unterteilt in drei Regimenter von insgesamt 110 Mann, hinzu kommen diverse Leibgardisten. Die Verteilung ergibt wie folgt: 60 Mannen in der Fußgarde, 30 schwere Reiter, 20 Bogenschützen.

    Das Oberkommando über die Gardisten obligt dem Feldmarschall. Die Untergruppen werden von den jeweiligen Marschallen kommandiert. Die Fußgarde stellt den Hauptteil der Truppen. Die Bogenschützen sind zahlenmäßig am Geringsten, sind jedoch ebenfalls oft im Einsatz. Die Schwere Reiterei hingegen wird so gut wie nie eingesetzt, und dient nur zur Sicherung der Grenzen bzw. des Hauptsitzes von Falkenhain - Falconidae.

    Der Großteil der Streitmacht befindet sich bei der Hauptresidenz Falkonidae.

    Kadetten werden im freien Felde ausgebildet, und nach der Grundausbildung zu ihrer jeweiligen Fachschule geschickt: Fußgardisten kommen auf die Schwertschule nach Blautann, Schützen auf die Schützenakademie nach Brückenwacht und die Reiter auf das Gestüt nach Marktfelden.

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    Der Handel

    In den reichhaltigen Wäldern der Baronie liegt auch der Ursprung des hohen Einkommens: Das geschlagene Holz der Wälder versorgt nicht nur die Baronie, es reicht auch für einen regen Exporthandel. Auch ist das Vorkommen von Pelztieren, wie dem Fuchs oder dem Wolf so üppig, daß es zum Handel reicht. Die Artenvielfalt dieser Tiere ist aber nicht immer zu Gunsten der Menschen, wie schon so manch einsamer Wanderer, der durch die Wälder streifte, feststellen mußte. Des weiteren sei noch der Handel mit Halbedelsteinen und Kristallen erwähnt, welche in tiefen Höhlen in den Felswänden der Baronie abgebaut werden.

    Sei es durch den Mangel an geeigneten Hängen, oder häufigen Regen in der Baronie – jeder Versuch Weinreben anzubauen schlug bisher fehl. Daher ist Wein ein begehrter Importartikel in Falkenhain. Besonders jener, welcher aus den roten Trauben gewonnen wird ist ein beliebtes Getränk. Auch Stahl muß importiert werden. Aus jenem Grunde sind Stahlwaffen wie Schwerter, Äxte oder Dolche gern mitgeführte Artikel von fahrenden Händlern. Auch entsprechende Rüstungen sind relativ selten. Die Regenten jedoch ehren ihre Soldaten mit Entsprechendem für besondere Dienste.

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    Die Religion

    Die religiöse Einstellung der Menschen von Falkenhain reicht von gläubig bis abergläubisch. Die Einen laufen fröhlich pfeifend unter einer Leiter hindurch, wohingegen die Anderen schreiend das Weite suchen, sollte ihnen eine schwarze Katze von Rechts über den Weg laufen.

    Doch in einer Sache sind sich die Falkenhainer einig – im Glauben an die Götter der vier Elemente. Feuer, Wasser, Erde, Luft kennt jeder Mensch auf der ganzen Welt. Doch hier in Falkenhain, ja gar in weiten Teilen des Fürstentums wird jedes Element als Gottheit verehrt, sind sie doch täglich zu sehen und zu erleben. So kann sich der hiesige Bewohner, je nach Art und Aufgabe für einen der vier Elementgötter entscheiden. Dabei steht es ihm natürlich frei, sich auch von einem anderen der vier Elemente segnen zu lassen, so kann ein Feuergläubiger sich auch von einer Erdpriesterin segnen lassen, wenn er zum Beispiel eine lange Reise antreten will.

    Erde und Feuer sind weiblich, Wasser und Luft männlich, daher trifft man meistens eher weibliche Geweihte in Erd- und Feuertempeln an, bzw. Männer als Wasser und Luftgeweihte. Ausnahmen sind jedoch durchaus möglich und auch üblich, und werden wohl auch von den Göttern gerne gesehen. Da die Götter keine Namen im eigentlichen Sinne besitzen, ist es auch für Menschen aus dem Ausland einfacher, "ihren"” Götterglauben auf den hiesigen umzumünzen. Die gegenteiligen Elemente stehen in keinem Falle in Konkurrenz zu einander. Feuergeweihte und Wassergeweihte respektieren sich ebenso wie Erd- und Luftgeweihte, ergeben doch alle Elemente zusammen das Leben.

    Wind

    Der Elementgott der Luft "Den Wein zum trinken und die Luft zum atmen." So lautet ein altes falkenhainer Gedicht. Und wahrlich schätzt jeder die kühle Briese an einem heißen Sommertag. Vor allem Schützen und Falkner zieht es oft zum Element der Luft hin. Will man aber der Liebsten eine Nachricht zukommen lassen, so betet der Gläubige an den Elementgott der Luft, welcher die Botschaft überbringen soll.

    Der Wind, welcher über die Baumwipfel streicht.

    Wasser

    Der Elementgott des Wassers. Ob sprudelnde Quelle im finsteren Wald, oder reißende Flut auf tobender See – Wasser steht wahrlich für den Quell des Lebens. Anhänger des Elementgottes Wasser sind hauptsächlich unter Heilern und Fluß- und Seefahrern zu finden. Bei Krankheit und bei Dürre wird der Wassergott angerufen.

    Das Wassersymbol – die emporsteigende Welle.

    Feuer

    Die Elementgöttin des Feuers. Ob wärmendes Herdfeuer oder wütende Feuersbrunst – in den mannigfaltigsten Formen ist es zu sehen und zu erleben. Das Feuer erfreut sich bei jedem Bürger großer Beliebtheit. Typische Anhänger der Elementgöttin Feuer sind zum Beispiel Schmiede, Köhler, Krieger und Kampfmagier. Die Feuergöttin wird oft von Schwertträgern vor Kämpfen angerufen, bzw. um ihren Segen gebeten.

    Das Symbol des Feuers, die lodernden Flammen.

    Erde

    Die Elementgöttin der Erde. Volle Weizenfelder, reichhaltige Gärten, dunkle Wälder und ferne Straßen – die Elementgöttin der Erde, auch Mutter Erde genannt, ist die geliebte Göttin der Bauern und der Wanderer. Sie steht für Fruchtbarkeit, aber auch für eine sichere Wanderung durch unbekanntes Land. Im Frühjahr ist die Segnung der Felder ein alter Brauch, ebenso wie die Segnung der Ernte. Vor einer Reise lassen sich viele Wanderer von einer Geweihten der Erdgöttin segnen.

    Symbol für fruchtbare Erde - blühende Pflanzen.

    Schwester Floga von der Göttin des Feuers, Bruder Aerius vom Gott der Luft, Schwester Aquaria vom Gott des Wassers und Schwester Simara von der Göttin der Erde. (V. L. n. R.) Die wohl bekanntesten Geweihte der vier Elemente erlangten ihre Berühmtheit durch die Befreiung der alten Herrenruine von den Untoten, geschehen im Jahre 1002.

    Bereits im Kindesalter treten die jungen Adepten in den ersten Elementkreis im Tempel ihrer Wahl ein. Dort werden ihnen die Lehren ihres Elementes beigebracht, so wie die Handhabung im Alltag eines Elementargeweihten. Im zweiten Kreis des Studiums wird ihnen die spirituelle Seite des Elementes gezeigt. Hier gibt es die ersten Unterschiede zwischen den einzelnen Lehren, ist deren Anwendung im Leben doch sehr vielfältig. Im dritten Kreis erhalten die zu jungen Männer und Frauen herangereiften Scholaren den großen Segen der Elementarmutter oder des Elementarvaters, und dürfen sich ab sofort Geweihte ihres jeweilgen Elementes nennen.

    Der Glaube im täglichen Gebrauch

    Im Alltag eines elementargläubigen Menschen kommt der Glaube und dessen Ausführung auf unterschiedliche Art und Weise zum Einsatz.

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    Falkenhainer Liedgut

    Wo man singt, da lass Dich nieder... Von einheimischen Herdgeschichten bis hin zu weithergebrachtem Liedgut findet sich hier alles ein, was es von und über Falkenhain zu singen und zu sagen gibt. Lieder über Legenden so wie Schmäh- und Schmachschriften über Schludriane finden hier ihren Platz.

    Das Lied der Bogenschützen

    In Falkenhain zur Sommerszeit,
    da ist es wunderschön,
    da kann man gar zu jeder Zeit
    die schönen Schützen sehen.

    Allerderweil, allderweil,
    allderweil, komm mein Bruder,
    komm mein Bruder komm.
    Wir woll'n nach Westbrück geh'n,
    den neuen Marschall seh'n.

    Drum gehen wir nach Falkenhain
    an einem sonn'gen Tag,
    Falkenhain das ist der Ort
    wo man die Schützen mag.

    Allerderweil, allderweil,
    allderweil, komm mein Bruder,
    komm mein Bruder komm.
    Wir woll'n nach Westbrück geh'n,
    den neuen Marschall seh'n.

    Nach Falkenhain da reiten wir
    zur Sommerszeit hinein,
    dort werden wir, im Kampfe ja,
    auf immer vereint sein.

    (Volksgut, anno 996)

    Ein Falkenhainer Liebeslied der Garde

    Oh liebste mein, oh liebste mein,
    wir müssen gehn' und fliehn'
    Ich muss hinaus ins Feld der Schlacht,
    gegen Wolfmark ziehn.
    Komm hol die besten Kleider vor
    und schließe dich mir an,
    und wir verteid'gen Falkenhain
    egal ob Frau ob Mann.

    Ich kaufe dir ein Pferd mein Liebst,
    auf dem wirst du reiten
    Das schönste aber das wird sein,
    gleich neben dir zu schreiten.
    Wir machen halt an jeder Schenke
    und trinken da ein Bier
    Und wenn wir wieder nüchtern sind,
    ja dann heiraten wir.

    Und wenn wir dann dem Feinde trotzen
    und ihm gegenüberstehn'
    So schick ich dich voraus mein Schatz,
    will dich im Blute sehn.
    Soldat ich bin zu Falkenhain,
    ein Krieger ohne Wert
    Doch lasst euch sagen nur das eine,
    meine Liebste ist mein Schwert!

    (Entstanden um das Jahr 1002,
    zu Beginn des Wolfsmark-Konfliktes)

    Schütze, grüß mir die Wälder

    Vom Westend zum Ostend
    ists nur ein Katzensprung.
    Wir laufen die Strecke bei jeder Witterung,
    wir warten nicht wir laufen.
    was immer auch geschieht.
    Durch Wind und Wetter
    klingt des Schützen lied.

    Schütze, grüß mir die Wälder,
    grüß mir die Täler und grüß mir den Mond.
    Dein Leben, das ist das Streben nach der Ferne,
    die leuchtet so rot.

    Vom Westend zum Ostend
    ists nur ein Katzensprung.
    Wir laufen die Strecke bei jeder Witterung,
    wir warten nicht wir laufen.
    was immer auch geschieht.
    Durch Wind und Wetter
    klingt des Schützen lied.

    Schütze, grüß mir die Wälder,
    grüß mir die Täler und grüß mir den Mond.
    Dein Leben, das ist das Streben nach der Ferne,
    die leuchtet so rot.

    Schneller und immer schneller,
    durch die Wälder wies dir gard gefällt.
    Denn Schützen springen durch Pfützen,
    drum lauf weiter als die Reiter.

    Schütze, grüß mir die Wälder,
    grüß mir die Täler und grüß mir den Mond.
    Dein Leben, das ist das Streben nach der Ferne,
    die leuchtet so rot.